Raphael Güntensperger
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| Für technische Dinge konnte ich mich schon von meiner frühsten Kindheit an begeistern. Schon bald erhielt ich meinen ersten Elektronikbaukasten, welchen ich am liebsten durch eigene Versuche möglichst vollständig ausreizte. Als ich zehn Jahre alt war brachte mein Vater den ersten PC nach Hause. Dies war das Gerät aus erster Generation, IBM PC 1. Festplatte kannte er nicht, dafür zwei überdimensionierte 360Kb Diskettenlaufwerke. Nachdem ich herausgefunden habe, dass Spiele zu spielen nicht das einzig Wahre rund um den PC darstellt, begann ich meine ersten Basic-Schritte mithilfe eines ausrangierten Buches, welches mein Vater von einem Freund bekam. Ich verschlang es im Nu und began viele Dinge auf eigene Faust auszuprobieren. Irgendwann kaufte ich mir Microsofts QuickBasic 4.5, womit ich dann endlich eigene EXE-Files generieren konnte. Später begann mich die Faszination rund um Assembler zu locken. Einen Zeileneditor in Assembler zu schreiben ist gar nicht so einfach, wie ich merkte. Doch am schluss war ich stolz auf mein Resultat. In der Mittelschule fing ich an C und C++ zu lernen, was mich seither am meisten begeistert. Ich entschloss mich dann nach der Matura, Informatik an der ETH zu studieren, was ich eigentlich schon lange vor der Mittelschulzeit im Hinterkopf hatte. In diese Zeit fällt auch mein starkes Interesse rund um Netzwerk- und insbesondere Internettechnologien. In Sachen Betriebssystem war ich eher jemand, der gegen den Strom der Masse zu schwimmen versuchte. Mein klarer Favorit in dieser Sache ist IBMs OS/2. 1995 habe ich bei IBM die Prüfung für den Certified OS/2 Engineer abgelegt und arbeite seither oft in Semesterferien bei IBM im Support. Leider scheint OS/2 keine Erfolgsstory zu werden, denn in letzter Zeit kümmert sich selbst IBM immer weniger um dieses, in technologischer Hinsicht sicher einzigartige, Betriebssystem im PC-Bereich.
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